09 Nov 2011

Gedächtnistraining für Kinder mit der Loci-Methode

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Die -Methode (lat. locus „Ort“, „Platz“) ist eine bekannte und verbreitete mnemotechnische Lernmethode und Assoziationstechnik. Sie ist leicht zu erlernen und wird aufgrund ihrer Effektivität von praktisch allen Gedächtnissportlern verwendet. Sie kann auch für umfangreichen Lernstoff genutzt werden da sich Bilder besser ins Gedächtnis einprägen.

Das Loci-System gab es schon in der Antike. Beim Loci-System macht man sich zunutze, dass jeder Mensch eine vetraute Umgegung hat, die er wie die eigene Westentasche kennt. So baut man sich diese vertraute Umgebung zu einer Eselsbrücke aus. Man prägt sich zum Beispiel Gegenstände der eigenen Wohnung in einer bestimmten Reihenfolge ein. Also links neben der Tür steht der Schrank, auf dem Schrank steht ein Koffer, dann kommt das Sofa etc. An diese Gegenstände hängt man dann die Sachen auf, an die man sich erinnern möchte oder muss. Am Schrank hängt die Hausaufgabe welche man machen muss, im Koffer ist der Anruf bei einem Freund, mit welchen man sich treffen will und so weiter. Auf diese Weise merkt man sich nicht nur die Sachen die erledigt werden müssen, sondern kann sie auch in die richtige Reihenfolge sortieren.

Ebenso verwendet man beim Loci-System den eigenen Körper als . Beispiel Auswendiglernen von Orten. Man klebt die Orte an bestimmte Körperteile. So kann man sich geografisches Wissen gut am Körper einprägen. Oben im Norden am Scheitel wäre Finnland und unten im Süden hört es auf mit Zypern. Ebenso kann man sich auch ähnliche Orte mit Körperteilen ausdenken. Pödinghausen würde sich also am “Po” befinden. Enger wäre die Hosentasche, welche zu eng ist.

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